Anwalt für Sexualstrafrecht in Berlin

Rechtsanwalt Vincent Spörl ist seit über 15 Jahren ausschließlich als Strafverteidiger tätig.  Er wird vom Tagesspiegel 2025 zu Berlins besten Rechtsanwälten im Strafrecht gezählt. Rechtsanwalt Spörl ist Mitglied der Vereinigung Berliner Strafverteidiger*innen und der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht im Deutschen Anwaltsverein (DAV).

Ich bearbeite Ihr Mandat persönlich und stehe Ihnen während des gesamten Verfahrens als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Kanzlei befindet sich in Berlin-Schöneberg, nahe dem Bayerischen Platz, in der Münchener Straße 16, 10779 Berlin.

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Verteidigung bei Vorwürfen aus dem Sexualstrafrecht

Ein Vorwurf aus dem Sexualstrafrecht kann für Beschuldigte erhebliche persönliche, berufliche und strafrechtliche Folgen haben. Bei Ermittlungen wegen Vergewaltigung, sexuellem Übergriff, sexueller Nötigung oder sexuellem Missbrauch kommt es immer wieder auf eine genaue Prüfung der Aussagen von Zeugen und der Kommunikation zwischen den Beteiligten an.

Als Rechtsanwalt und Strafverteidiger in Berlin verteidige ich im Sexualstrafrecht ausschließlich Beschuldigte, grundsätzlich in jedem Verfahrensstadium.

Der Einstieg in die Verteidigung ist immer die Einsicht in die Akte. Dabei geht es darum nachzuvollziehen, wie es zu dem Verdacht gekommen ist, welche konkrete Verdachtslage besteht und auf welchen Beweisergebnissen sie beruht. Danach berate ich dazu, ob eine eigene Erklärung zur Verteidigung gegen die Vorwürfe oder eine andere Verteidigungsstrategie sinnvoll ist.

Auf der Seite Sexualstrafrecht: Straftaten und Paragraphen im Überblick finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Straftatbestände aus dem Sexualstrafrecht und kurze Erläuterungen.

 

Bei welchen Vorwürfen im Sexualstrafrecht ich verteidige

Ich verteidige insbesondere bei Vorwürfen wie:

  • Vergewaltigung und sexuelle Nötigung
  • sexueller Missbrauch
  • sexueller Übergriff
  • Vorwürfe im Zusammenhang mit digitalen Inhalten (z. B. Chatverläufe oder Bildmaterial)
  • Kinderpornographie
  • Jugendpornographie
  • sexuelle Belästigung
  • Stealthing

Die unterschiedlichen Tatbestände erfordern eine jeweils eigenständige rechtliche Bewertung und eine auf den Einzelfall abgestimmte Verteidigung.

 

Anwalt bei Vergewaltigungsvorwurf und sexuellem Übergriff

Der Vorwurf einer Vergewaltigung oder eines sexuellen Übergriffs nach § 177 StGB kann erhebliche strafrechtliche, persönliche und berufliche Folgen haben. Für die Verteidigung kommt es darauf an, den konkret behaupteten Geschehensablauf und die vorhandenen Beweismittel sorgfältig zu prüfen.

Was ist jetzt sofort zu tun?

Äußern Sie sich zunächst nicht zum Tatvorwurf. Auch der Versuch, ein vermeintliches Missverständnis gegenüber der Polizei schnell aufzuklären, kann die spätere Verteidigung erschweren. Zunächst sollte durch einen Strafverteidiger Akteneinsicht genommen werden. Erst danach lässt sich entscheiden, ob und in welcher Form eine eigene Erklärung sinnvoll ist.

Hat bereits eine Hausdurchsuchung stattgefunden, sollten Sie keine Erklärungen zum Tatvorwurf oder zu sichergestellten Gegenständen abgeben. Notieren Sie den Ablauf und lassen Sie den Durchsuchungsbeschluss sowie die Sicherstellung der Gegenstände anwaltlich prüfen. Weitere Hinweise finden Sie unter Hausdurchsuchung im Ermittlungsverfahren.

Worauf kommt es bei der Akteneinsicht an?

Zu prüfen ist insbesondere, welche Handlungen behauptet werden, wie die Beteiligten vor, während und nach dem betreffenden Geschehen miteinander kommuniziert haben und welche weiteren Beweismittel vorliegen. Steht im Wesentlichen Aussage gegen Aussage, kommt der Entstehung und Entwicklung der Belastungsaussage besondere Bedeutung zu. Auch Chatverläufe, Zeugenaussagen, medizinische Befunde und andere objektive Umstände müssen in die Gesamtbewertung einbezogen werden.

Welche Folgen können neben einer Freiheitsstrafe drohen?

Neben einer erheblichen Freiheitsstrafe können je nach Tatvorwurf eine Untersuchungshaft, eine öffentliche Hauptverhandlung, Eintragungen im Führungszeugnis sowie berufliche oder disziplinarrechtliche Folgen drohen. Bereits das Ermittlungsverfahren kann das persönliche und soziale Umfeld erheblich belasten. Deshalb sollte die Verteidigung möglichst früh einsetzen.

Die rechtlichen Voraussetzungen des sexuellen Übergriffs und der Vergewaltigung erläutere ich auf meiner Seite zu § 177 StGB und dem Grundsatz „Nein heißt Nein“

Worum es im Sexualstrafrecht entscheidend geht

Die methodische Analyse von Belastungsaussagen gehört zu den besonderen Anforderungen der Verteidigung im Sexualstrafrecht. Entscheidend ist zunächst, ob sich die erhobene Beschuldigung tatsächlich nachweisen lässt und ob der geschilderte Sachverhalt überhaupt einen Straftatbestand erfüllt.

Dafür müssen die Aussagen und die sonstigen in der Ermittlungsakte dokumentierten Beweismittel im Zusammenhang geprüft werden. Besondere Bedeutung kann dabei der Entstehung und Entwicklung einer Belastungsaussage zukommen.

Bei einer belastenden Zeugenaussage werden insbesondere ihre Entstehungsgeschichte, ihre Entwicklung über mehrere Vernehmungen, ihre innere und äußere Konstanz, ihr Detailreichtum sowie mögliche Widersprüche zu objektiven Beweismitteln geprüft. Ausgangspunkt ist dabei eine ergebnisoffene Analyse der Frage, ob die Aussage auch anders als durch ein tatsächliches Erleben entstanden sein kann.

Ausführlich: Aussage gegen Aussage im Sexualstrafrecht

Kinderpornographie und § 184b StGB

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Verteidigung in Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes, Erwerbs oder der Weitergabe kinderpornographischer Inhalte nach § 184b StGB. Solche Verfahren beginnen häufig mit einer Durchsuchung und der Sicherstellung von Mobiltelefonen und Computern. Entscheidend ist anschließend die konkrete Prüfung der sichergestellten Daten und der Frage, ob und in welchem Umfang sich daraus ein begründeter Verdacht auf Besitz, Erwerb oder eine Weitergabe ergibt.

→ Verteidigung bei Vorwurf Kinderpornographie (§ 184b StGB)

→ Hausdurchsuchung wegen Vorwurf Kinderpornographie

Vorladung und Ermittlungsverfahren

Von einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Berlin erfahren Sie meist durch eine Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung von der Polizei oder durch erste Ermittlungsmaßnahmen.

Das richtige Verhalten in dieser frühen Phase kann den weiteren Verlauf des Verfahrens maßgeblich beeinflussen. Wichtig ist vor allem: Machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch.

Hinweise zum weiteren richtigen Vorgehen finden Sie hier:
Vorladung wegen Sexualstraftat – was tun?

Ein Verfahren im Sexualstrafrecht gliedert sich typischerweise in:

  • Ermittlungsverfahren (Auswertung der Beweismittel)
  • Entscheidung über Einstellung oder Anklage
  • ggf. Hauptverhandlung (in Berlin vor dem Amtsgericht Tiergarten oder dem Landgericht Berlin I)

Im Ermittlungsverfahren bestehen häufig entscheidende Möglichkeiten, auf den weiteren Verlauf Einfluss zu nehmen.

Bei Tatvorwürfen, die Verbrechen betreffen, kann bereits im Ermittlungsverfahren auch die Frage eines Haftbefehls und der Untersuchungshaft relevant werden. Weitere Informationen finden Sie unter Untersuchungshaft im Strafverfahren.

Ziel der Verteidigung

Ziel der Verteidigung ist zunächst, auf eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens hinzuwirken und dadurch eine öffentliche Hauptverhandlung zu vermeiden. Ist eine vollständige Einstellung nicht erreichbar, kann es darum gehen, einzelne Tatvorwürfe auszuräumen oder den Gegenstand einer späteren Anklage zu begrenzen.
Wird Anklage erhoben, ist zu prüfen, ob ihrer Zulassung entgegengetreten werden kann. Kommt es zur Hauptverhandlung, richtet sich die Verteidigung auf einen Freispruch oder das nach der konkreten Beweis- und Rechtslage bestmögliche Ergebnis. Entscheidend ist in jedem Verfahrensstadium eine Verteidigungsstrategie, die auf den konkreten Tatvorwurf und die persönliche Situation des Beschuldigten abgestimmt ist.

Strafverteidiger für Sexualstrafrecht in Berlin

Wenn gegen Sie wegen einer Sexualstraftat ermittelt wird, können Sie mich telefonisch oder über das Kontaktformular erreichen. Je früher Sie anwaltliche Unterstützung in Anspruch nehmen, desto besser sind Ihre Verteidigungsmöglichkeiten. Sollte ich ausnahmsweise telefonisch nicht erreichbar sein, rufe ich Sie schnellstmöglich zurück.

Eine erste kurze telefonische Einschätzung Ihrer Situation ist kostenlos. Die Kosten einer Akteneinsicht und weiterer Beratung konkret zum Akteninhalt liegen bei 600,00 EUR.

Rufen Sie mich an oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Häufige Fragen zum Sexualstrafrecht

Sollte ich mich sofort äußern?

Nein. Dazu sind Sie nicht verpflichtet und Sie sollten auch nicht mit der Polizei sprechen. Schweigen ist Ihr gutes Recht. Nutzen Sie es! Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier: Muss ich mit der Polizei sprechen?

Wann sollte ich einen Anwalt einschalten?

Sobald Sie von dem Vorwurf oder einem Ermittlungsverfahren erfahren.

Was droht bei einer Sexualstraftat?

Je nach Tatvorwurf drohen eine Freiheitsstrafe, Untersuchungshaft, ein Eintrag im Führungszeugnis sowie berufliche oder disziplinarrechtliche Folgen.

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Vincent Spörl Strafverteidiger Berlin & Rechtsanwalt für Strafrecht

Wenn Sie Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren sind, ein Strafbefehl gegen Sie ergangen ist oder bereits Anklage erhoben wurde, sollten Sie so schnell wie möglich einen Termin vereinbaren!

Als erfahrener Strafverteidiger und Anwalt für Strafrecht vertrete ich Sie in Strafverfahren und Ermittlungsverfahren in Berlin und bundesweit – auch als Pflichtverteidiger oder Zeugenbeistand.








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